BGE in den Landtag wählbar!

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Über 1.000 Unterstützende unterschrieben für das Bündnis Grundeinkommen, um das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) im Rahmen der Landtagswahl in die politischen Debatten zu bringen. Experimente und Feldversuche zum BGE weltweit (u.a. Kanada, Kenia, Finnland), zunehmende Medienberichterstattung und die Gespräche auf den Straßen machen deutlich: Das Grundeinkommen wird überall diskutiert – nur nicht dort, wo es entschieden wird.

Umfragen zeigen: Die Mehrheit der Deutschen spricht sich schon heute für die Einführung eines BGE aus. Leider findet sich dies, trotz innerparteilicher Diskussionen, nicht in den Wahlprogrammen der Parteien wieder. Das Bündnis Grundeinkommen tritt zur Landtagswahl als Ein-Themen-Partei an, um den Befürworterinnen und Befürwortern eines Bedingungslosen Grundeinkommens eine Stimme zu geben.

Insbesondere streben wir an, das BGE als ein drängendes Thema unserer Zeit ins hessische Parlament zu bringen. Dass dies nicht zwingend mit dem eigenen Einzug in den hessischen Landtag verbunden ist, zeigt beispielsweise Schleswig-Holstein: Die dortige Landesregierung aus CDU, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen hat in ihrem Koalitionsvertrag Modellversuche zum BGE festgehalten. Eine solche Koalition erscheint uns auch als eine realistische Regierungsoption für Hessen. Das Bündnis Grundeinkommen will den politischen Druck insofern erhöhen, als dass auch in Hessen Modellversuche zum BGE angestrebt, beschlossen und umgesetzt werden.

Warum sollten nach Flensburg (SH) nicht auch Kassel oder Fulda für Modellversuche zum BGE in die Debatte kommen?

Jede Stimme für uns wird die anderen Parteien ermutigen, dieses Thema ebenso auf die politische Tagesordnung zu setzen und dabei helfen, sie Stück für Stück zu realisieren. Packen wir es gemeinsam an! Bei der Landtagswahl am 28.10. mit Ihrer Zweitstimme: Liste 16 – BGE!

Ihre Ansprechpartner vor Ort:

Pressekontakt: Mark Appoh,  mark.appoh@he.buendnis-grundeinkommen.de

Nordhessen: Dirk Schmelz, dirk.schmelz@he.buendnis-grundeinkommen.de

Frankfurt: Michael Schmidt, michael.schmidt@buendnis-grundeinkommen.de

Wiesbaden: Gerhard Wagner, gerhard.wagner@buendnis-grundeinkommen.de

Fulda: Mark Hannig, mark.hannig@buendnis-grundeinkommen.de

Südhessen: Wolfgang Herms, wogahe51@gmail.com

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!

 

Bündnis Grundeinkommen tritt bei Landtagswahl an

Auf ihrer Mitgliederversammlung in Alsfeld hat die neue Partei Bündnis Grundeinkommen (BGE) in Hessen die Weichen für die Landtagswahl gestellt. Für die Wahl zum Hessischen Landtag am 28.10.2018 wurden sieben Kandidatinnen und Kandidaten auf die Landesliste gewählt. Gerhard Wagner aus Wiesbaden führt die Liste an. Ihm folgen Anne Heuckeroth-Hartmann aus Kassel und Wolfgang Herms aus Darmstadt. Auf Platz vier kandidiert Dirk Schmelz aus Kassel-Niestetal, gefolgt von Iris Hollweg aus Wiesbaden. Mark Hannig aus Fulda sowie Michael Schmidt aus Langen im Rhein-Main-Gebiet komplettieren das KandidatInnen-Team der jungen Partei.

„Aktuell spüren wir sehr deutlich, wie der Wind sich dreht“, so Spitzenkandidat Gerhard Wagner. Viele seien mit dem Konzept eines Bedingungslosen Grundeinkommens bereits vertraut – nicht zuletzt durch Fernsehauftritte von Richard David Precht oder dm-Marktgründer Götz Werner.

„Unser echtes und ehrliches Anliegen ist es, den Wählerinnen und Wählern etwas Neues anzubieten. Ein mutiges Konzept, das die alten Trampelpfade verlässt und eine gut durchdachte, menschliche Alternative zum bisherigen Kurs aufzeigt“, so Wagner.

„Ein Bedingungsloses Grundeinkommen würde vor allem den Druck rausnehmen“, ergänzt Anne Heuckeroth, die selbst als Assistenz für Menschen mit Behinderung arbeitet. „Wir sind so tief im permanenten Höher, Schneller, Weiter verfangen, dass wir gar nicht mehr sehen, was das mit uns allen macht. Wer obendrein Angst um seinen Job hat, am unteren Ende der Einkommensspanne um seine Existenz bangen muss oder am oberen Ende völlig sinnlose Tätigkeiten verrichtet, hat sich innerlich oft schon lange von seiner Arbeit verabschiedet. Dadurch geht uns ein unglaublich großes Potenzial verloren. Genau da setzen wir an.“

Ein Grundeinkommen, das existenzsichernd und ohne Bedürftigkeitsprüfung jedermann und jederfrau gewährt wird, würde mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, so Wolfgang Herms. „Wir ziehen einen garantierten Einkommenssockel ein, unter den niemand fallen kann. Vor allem aber glauben wir fest daran, dass der Mensch als soziales Wesen gerne tätig sein will. Er muss dazu nicht gezwungen oder künstlich in Existenzangst gehalten werden. Und wir glauben daran, dass er vor allem dann zu Höchstleistungen aufblüht, wenn er wirklich das tut, was er gerne tut und am besten kann. Genau das trauen wir ihm zu!“, unterstreicht Herms.

Nachdem die junge Partei das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen erstmalig 2017 bundesweit auf die Wahlzettel gebracht hatte, arbeitet sie weiter daran, ihr zentrales Thema in die Parlamente zu tragen. Vor allem junge Menschen, die noch am Anfang ihres Lebens stehen, will die Partei dabei gewinnen.

„Sie sind es, die oft noch nach ihrem Platz in der Gesellschaft suchen. Hier ist es uns eine echte Herzensangelegenheit, ihnen die Räume zu verschaffen, die sie brauchen, ohne Angst vor Sanktionen genau die richtigen Entscheidungen zu treffen“, so die Landesvorsitzende Iris Hollweg. „Vor allem aber freuen wir uns darauf, den Landtagswahlkampf 2018 ordentlich aufzumischen und den Bürgerinnen und Bürgern eine echte, ehrliche und menschliche Alternative zum bisherigen Weiter-so aufzeigen zu können“, so Hollweg abschließend.

Das Spitzen-Trio der Landesliste präsentiert sich in jeweils ca. 3-minütigen Videos: